Portrait Julia Rommel

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Julia Rommel
Stuttgart

Julia Rommel

  • Lebt und arbeitet in Stuttgart
  • Hat Publizistik, BWL und Kunstgeschichte in Mainz und Valencia studiert
  • Spricht fließend Englisch und Spanisch, dazu passabel Französisch, Italienisch und Schwedisch
  • Ist 1981 geboren

Im Studium hat sie sich mit den Makeln des Mediensystems beschäftigt, am Ende aber überwog ihre Begeisterung für gute Texte. Sie entschied sich, dem Journalismus eine Chance zu geben und begann selbst zu schreiben.

Aktuell balanciert sie zwischen Projektmanagement an einer Hochschule, Lehre (Journalistik) und der Schreiberei. Thematisch bewegt sie sich meist zwischen Gesellschaft, Politik und Umwelt, hat aber auch kulinarische Reportagen für sich entdeckt. Beiträge sind bisher u.a. erschienen in: essen und trinken, Frankfurter Rundschau, mare, Stuttgarter Zeitung, taz und woz (Schweiz).

Veröffentlichungen

Die Wut der Bürger ist verraucht

Die Proteste gegen den umstrittenen Bahnhofsneubau in Stuttgart sind ein Jahr nach ihrem Höhepunkt weitgehend verebbt. Und dafür gibt es auch gute Gründe.

Meister von Licht und Schatten (.pdf)

Manche seiner Werke verstaubten auf Dachböden oder landeten als Feuerholz im Ofen. Was erhalten ist, hat den Ruf des fränkischen Bildschnitzers Tilman
Riemenschneider als außergewöhnlicher Künstler der Spätgotik begründet

Mit Hochdruck in den Wahlkampf

Stuttgart-21-Gegner haben einen alten Wasserwerfer gekauft. Mit ihm verfolgen sie jetzt Stefan Mappus zu Wahlkampfterminen. “Mappus weg” lautet die Devise.

Der alte Mann und der Prototyp

Eine Aufweichung der verhärteten Fronten hat die erste Stuttgarter Schlichtungsrunde nicht gebracht , einen Sieger gibt es dennoch: den Schlichter selbst. Heiner Geißler ist die richtige Wahl.

Genuss in Grün (.pdf)

Ein altgedienter Sternekoch wagt sich vor in neue Gefilde. Er verbannt
Fisch und Fleisch von seinem Herd, um sich ganz auf die vegetarische Küche
zu konzentrieren – aus Lust an der kreativen Kochkunst

Längst nicht alles Käse (.pdf)

Im Appenzellerland ist manches anders, als es scheint. Nur noch wenige Einwohner vedienen als Bauern ihr Geld, Touristen wie Kühe bekommen Biermassagen, und das Geheimnis des berühmten Rohmilchkäses hüten nicht die Käser, sondern die Inhaber einer Schnapsbrennerei. Zu Besuch in einer sorgfältig konservierten Idylle

Die Globalisierung der Bauern (.pdf)

Slow Food hat 6.000 Bauern, Umweltschützer und Gastronomen nach Turin eingeladen, um über gute Lebensmittel auf der ganzen Welt zu diskutieren. Was als Genießerverein in Italien begonnen hat, mausert sich so allmählich zur politischen Bewegung der Landwirte – allen Skeptikern zum Trotz

Suppenkrieg von Marseille

Einst Armeleute-Essen, heute luxuriöse Gourmandise – in der heimlichen Hauptstadt des Mittelmeers rühmt sich jedes Restaurant seiner Bouillabaisse. Aber wer kocht da, wo die Fischsuppe erfunden wurde, die beste? Eine kulinarische Wahrheitssuche zwischen Mythos und Mistral.

Glückssucher mit schwerem Gepäck (.pdf)

Im einzigen Hostel der Stadt steigen im Sommer viele Backpacker ab. In der Alexanderstraße 30 gibt es alles, was ein Rucksacktourist begehrt: ein billiges Bett, eine rund um die Uhr geöffnete Bar und Reisetipps für die ganze Welt.

Eine autonome Republik (.pdf)

Ökonomische Spielregeln gelten längst auch für Klöster. Wie das Altdorfer Kapuzinerkloster und die Benediktinerabtei in Disentis ihr finanzielles Überleben sichern wollen.